Steckbrief
- Betrieb
- RheumaTeam Lahn-Dill-Siegerland, Rheumatologie und Infektiologie; Standorte Burbach (NRW) und Wetzlar (Hessen), 26 Mitarbeitende
- Anrufvolumen
- rund 600 eingehende Anrufe am Tag in beiden Praxen; über 500 Anrufe pro Woche automatisiert (rechnerisch rund 2.170 im Monat)
- Bewertung
- Team: 5 von 5 Punkten, Weiterempfehlung 10 von 10 (laut Anbieter)
Ausgangssituation
- In beiden Praxen gingen täglich rund 600 Anrufe ein; wegen Fachkräftemangels ließen sich nicht alle Telefone dauerhaft besetzen.
- Anrufe blieben unbeantwortet, Patienten und Mitarbeitende waren zunehmend unzufrieden.
Die Lösung
- Der Telefonassistent nimmt Terminvereinbarungen und -absagen, Rezeptwünsche, Anliegen von Kolleginnen und Kollegen sowie allgemeine Anfragen auf.
- Am häufigsten nutzt das Team den intelligenten Anrufbeantworter, der Anliegen strukturiert erfasst und zur späteren Bearbeitung bereitstellt.
Der Nutzen
- Über 500 Anrufe pro Woche werden automatisiert verarbeitet; laut Praxis bleibt kein Anruf mehr unbeantwortet.
- Die Arbeit lässt sich besser planen, das vorhandene Personal wird effizienter eingesetzt.
- Patienten profitieren von besserer Erreichbarkeit.
Herausforderungen
- Ein kleiner Teil älterer Patienten brauchte anfangs Zeit, sich an die neue Art der Telefonkommunikation zu gewöhnen.
- Anrufe werden noch nicht automatisch der Patientenakte zugeordnet; eine tiefere PVS-Anbindung steht auf der Wunschliste.
- Die Kennzahlen stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.
„Wir können unser vorhandenes Personal deutlich besser nutzen und jeder Anruf kann beantwortet werden.“
Katrin Ott, Praxismanagement, in der Fallstudie von PraxisConcierge, zitiert nach PraxisConcierge
Learnings für andere Betriebe
- Erreichbarkeit vor AutomatisierungSchon ein strukturierter Anrufbeantworter, der jedes Anliegen sauber erfasst, löst das größte Problem: Anrufe, die ins Leere laufen.
- PVS-Anbindung mitdenkenDie Zuordnung zur Patientenakte spart weitere Handgriffe. Vor dem Kauf klären, was mit der eigenen Praxissoftware heute schon geht.
- Ältere Patienten begleitenEine kurze Gewöhnungsphase ist normal. Hinweise am Empfang oder auf der Website helfen beim Umstieg.
Was kostet das bei diesem Volumen?
2.170 Anrufe im Monat sind bei 3 Minuten je Gespräch rund 6.500 KI-Minuten im Monat – wenn die KI jeden Anruf annimmt. Die günstigsten öffentlichen Tarife bei diesem Volumen (netto, monatliche Zahlung):
| Anbieter | Tarif | ≈ pro Monat |
|---|---|---|
| AnrufConcierge Classic Flatrate* | 149 € | |
| Patientenmanagement Flatrate* | 192,44 € | |
| Self-Service | 520 € | |
| Scale | 579 € | |
| Business | 649 € |
Berechnet aus unseren Preisdaten (02.11.2026) für 22 Anbieter, die Arztpraxis & MVZ ausdrücklich als Zielgruppe nennen und öffentliche Preise haben – Methodik. * Flatrates: Bei diesem Volumen Fair-Use-Regeln und gleichzeitige Gespräche beim Anbieter prüfen. Bei diesem Volumen lohnt sich fast immer ein individuelles Angebot.
Spezialisten für Arztpraxis & MVZ
Diese Anbieter haben sich ganz auf Arztpraxis & MVZ ausgerichtet – mit Abläufen und Anbindungen für die Branche:
Einstiegspreis netto pro Monat. Bei 6.500 Minuten im Monat: individuelles Angebot anfragen.
Kosten für Ihren Betrieb berechnen →
Unsere Einordnung
PraxisConcierge rechnet pro Vollzeit-Behandler ab: Classic 149 € im Monat (139 € bei jährlicher Zahlung), das Bundle mit Online-Rezeption 208 € bzw. 198 € – netto, 12 Monate Mindestlaufzeit, unbegrenzte Anrufe. Wie viele Ärztinnen und Ärzte das RheumaTeam beschäftigt, nennt die Fallstudie nicht; je Vollzeit-Behandler fallen nach Liste 149 € an, weitere Behandler gibt es zu Staffelpreisen auf Anfrage.
Freie Sprache (KI-Dialog) kostet als Zusatzmodul 59 € im Monat, direkte Terminbuchung 39 €. Bei rund 2.170 automatisierten Anrufen im Monat und 3 Minuten je Gespräch entspricht das grob 6.500 Minuten (eigene Schätzung) – die Tabelle unten zeigt, was minutenbasierte Anbieter dafür verlangen.
Die Fallstudie wurde vom Anbieter PraxisConcierge veröffentlicht; die Zahlen sind Angaben des Anbieters bzw. der Praxis und nicht unabhängig geprüft. Wir haben mit keinem der Beteiligten gesprochen und erhalten von keinem Geld.
Häufige Fragen
Was tun, wenn eine Arztpraxis nicht alle Anrufe annehmen kann?
Das RheumaTeam lässt Anliegen von einem KI-Telefonassistenten strukturiert aufnehmen und später bearbeiten. So bleibt laut Praxis kein Anruf mehr unbeantwortet.
Wie viele Anrufe hat eine Facharztpraxis mit zwei Standorten?
Beim RheumaTeam Lahn-Dill-Siegerland gehen rund 600 Anrufe am Tag ein; über 500 pro Woche bearbeitet der Assistent automatisch.
Kommen ältere Patienten mit einem KI-Telefonassistenten zurecht?
Überwiegend ja. Laut Fallstudie brauchte nur ein kleiner Teil älterer Patienten anfangs etwas Gewöhnung.
Quelle: „RheumaTeam Lahn-Dill-Siegerland – Über 500 Anrufe pro Woche automatisiert und das Praxisteam spürbar entlastet“, PraxisConcierge – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.