Steckbrief
- Betrieb
- MVZ Bottwar GmbH, mehrere Standorte in Baden-Württemberg (u. a. Oberstenfeld, Allmersbach im Tal, Aspach, Beilstein); rund 100 Mitarbeitende, über 20 Ärztinnen und Ärzte
- Praxissoftware
- EVA von abasoft
- Anrufvolumen
- über 500 Anrufe pro Woche über den Telefonassistenten (rechnerisch rund 2.170 im Monat)
- Ergebnis
- über 10 Arbeitsstunden pro Woche eingespart
Ausgangssituation
- Der zuvor genutzte Telefonassistent erkannte Sprache schlecht, war nicht mit der Praxissoftware verbunden, kategorisierte Anrufe kaum und bot wenig Support.
- Gesucht war eine Lösung, die Anrufe zuverlässig erfasst, automatisch nach Dringlichkeit sortiert und das Team bei Personalengpässen und in Stoßzeiten entlastet.
Die Lösung
- Der neue Assistent nimmt Anrufe automatisch an, ordnet sie Kategorien zu und ist an die Praxissoftware EVA angebunden.
- Das Team arbeitet die Anliegen nach Dringlichkeit auf einer übersichtlichen Oberfläche ab; Anrufer hängen nicht mehr in der Warteschleife.
- Ergänzend nutzt das MVZ die Online-Rezeption WebConcierge.
Der Nutzen
- Über 10 Arbeitsstunden pro Woche gespart, mehr als 500 Anrufe pro Woche automatisch bearbeitet.
- Personalausfälle lassen sich besser auffangen; Mitarbeitende können die Anrufe auch aus dem Home-Office bearbeiten.
- Das Angebot von Home-Office macht das MVZ bei der Suche nach MFA attraktiver.
- Patienten geben positives Feedback zur Servicequalität.
Herausforderungen
- Die erste Lösung scheiterte an Spracherkennung, fehlender PVS-Anbindung und Support – Auswahl und Test kosteten Zeit.
- Die Kennzahlen stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.
„Anrufe können nach Dringlichkeit bearbeitet werden.“
Dr. Marcus Michna, Inhaber und Ärztlicher Leiter, in der Fallstudie von PraxisConcierge, zitiert nach PraxisConcierge
Learnings für andere Betriebe
- Auswahlkriterien aus Fehlern ableitenSpracherkennung, PVS-Anbindung, Kategorisierung und Support waren die Schwachstellen der ersten Lösung. Genau diese Punkte sollte man im Test gezielt prüfen.
- Dringlichkeit statt ReihenfolgeWenn Anrufe nach Dringlichkeit sortiert ankommen, kann das Team die wichtigen zuerst bearbeiten statt in Eingangsreihenfolge.
- Telefonassistenz als ArbeitgebervorteilAsynchrone Bearbeitung ermöglicht Home-Office am Empfang – ein Argument im Wettbewerb um MFA.
Was kostet das bei diesem Volumen?
2.170 Anrufe im Monat sind bei 3 Minuten je Gespräch rund 6.500 KI-Minuten im Monat – wenn die KI jeden Anruf annimmt. Die günstigsten öffentlichen Tarife bei diesem Volumen (netto, monatliche Zahlung):
| Anbieter | Tarif | ≈ pro Monat |
|---|---|---|
| AnrufConcierge Classic Flatrate* | 149 € | |
| Patientenmanagement Flatrate* | 192,44 € | |
| Self-Service | 520 € | |
| Scale | 579 € | |
| Business | 649 € |
Berechnet aus unseren Preisdaten (02.11.2026) für 22 Anbieter, die Arztpraxis & MVZ ausdrücklich als Zielgruppe nennen und öffentliche Preise haben – Methodik. * Flatrates: Bei diesem Volumen Fair-Use-Regeln und gleichzeitige Gespräche beim Anbieter prüfen. Bei diesem Volumen lohnt sich fast immer ein individuelles Angebot.
Spezialisten für Arztpraxis & MVZ
Diese Anbieter haben sich ganz auf Arztpraxis & MVZ ausgerichtet – mit Abläufen und Anbindungen für die Branche:
Einstiegspreis netto pro Monat. Bei 6.500 Minuten im Monat: individuelles Angebot anfragen.
Kosten für Ihren Betrieb berechnen →
Unsere Einordnung
PraxisConcierge rechnet pro Vollzeit-Behandler ab: Classic 149 € im Monat (139 € bei jährlicher Zahlung), das Bundle mit Online-Rezeption 208 € bzw. 198 € – netto, 12 Monate Mindestlaufzeit, unbegrenzte Anrufe. Für über 20 Ärztinnen und Ärzte gibt es laut Anbieter Staffelpreise auf Anfrage; ein Listenpreis lässt sich daher nur grob ansetzen (20 × 208 € = 4.160 € im Monat als Obergrenze, eigene Rechnung).
Freie Sprache (KI-Dialog) kostet als Zusatzmodul 59 € im Monat, direkte Terminbuchung 39 €. Bei rund 2.170 Anrufen im Monat und 3 Minuten je Gespräch entspricht das grob 6.500 Minuten (eigene Schätzung) – die Tabelle unten zeigt, was minutenbasierte Anbieter dafür verlangen.
Die Fallstudie wurde vom Anbieter PraxisConcierge veröffentlicht; die Zahlen sind Angaben des Anbieters bzw. der Praxis und nicht unabhängig geprüft. Wir haben mit keinem der Beteiligten gesprochen und erhalten von keinem Geld.
Häufige Fragen
Woran scheitern Telefonassistenten in Arztpraxen?
Im MVZ Bottwar an schlechter Spracherkennung, fehlender Anbindung an die Praxissoftware, mangelnder Kategorisierung und schwachem Support. Nach dem Wechsel liefen über 500 Anrufe pro Woche automatisch.
Ermöglicht ein KI-Telefonassistent Home-Office für MFA?
Ja, wenn die Anliegen schriftlich auf einer Oberfläche landen. Das MVZ Bottwar bietet so Home-Office am Empfang an.
Wie viel Zeit spart ein Telefonassistent im MVZ?
Laut Fallstudie über 10 Arbeitsstunden pro Woche bei mehr als 500 automatisch bearbeiteten Anrufen.
Quelle: „Wie das MVZ Bottwar nach dem Wechsel zu PraxisConcierge Telefonassistenz wieder beliebt macht“, PraxisConcierge – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.