Praxisbeispiel · Kieferorthopädie

KI-Telefonassistent in der Kieferorthopädie: nach Personalausfall in zehn Tagen live – Klammerhai Hamburg

Als in einer Hamburger KFO-Praxis kurzfristig fast das ganze Empfangsteam fehlte, übernahm eine KI das Telefon. Wie schnell das ging, was sie leistet und worauf man achten sollte.

Veröffentlicht 02.11.2026 · Quelle: praxipal

Steckbrief

Betrieb
Kieferorthopädische Praxis Klammerhai, Hamburg-Bergedorf, seit über 50 Jahren; 2 Kieferorthopäden
Praxissoftware
ivoris
Anrufvolumen
über 260 Anrufe pro Woche über Luna (rechnerisch rund 1.130 im Monat)
Im Einsatz seit
Juni 2025

Ausgangssituation

  • Zwei langjährige Mitarbeiterinnen kündigten kurzfristig, eine dritte fiel wegen einer Kur aus – plötzlich konnte niemand mehr zuverlässig ans Telefon gehen.
  • Patienten wichen auf E-Mails aus, teils verärgert, und die Stimmung im Team litt.

Die Lösung

  • Über eine Empfehlung kam der Kontakt zu praxipal zustande; nach rund einer Woche bzw. zehn Tagen war Luna einsatzbereit.
  • Die Anbindung an ivoris war unkompliziert; vorbereitend mussten nur die Terminarten gesichtet und bereinigt werden.
  • Luna nimmt seitdem den Großteil der Anrufe an – Terminwünsche, Notfälle und allgemeine Fragen.

Der Nutzen

  • Die Praxis ist trotz Personalengpass wieder telefonisch erreichbar.
  • Die KI verschiebt Termine sofort korrekt – laut Praxisinhaber eine Aufgabe, für die neue fachfremde Mitarbeitende oft eine Woche Einarbeitung brauchen.
  • Laut Anbieter bucht Luna in Spitzenwochen neun Neupatienten; über 80 % der Anrufer stimmen der Nutzung zu.

Herausforderungen

  • Unsaubere Terminarten in der Praxissoftware mussten vor dem Start aufgeräumt werden – sonst bucht die KI falsch.
  • Die Quelle beschreibt die Zeit nach der Einführung nur knapp; die Kennzahlen stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.

„Es war plötzlich keiner mehr da, der ans Telefon gehen konnte.“

Jan Staack, Praxisinhaber, im Erfahrungsbericht von praxipal, zitiert nach praxipal

Learnings für andere Betriebe

  1. KI als Notfallplan bei PersonalausfallFallen mehrere Empfangskräfte gleichzeitig aus, kann eine angebundene KI innerhalb weniger Tage die Erreichbarkeit sichern – schneller als jede Neueinstellung.
  2. Terminarten vorher aufräumenDie wichtigste Vorarbeit ist eine saubere Liste der Terminarten im PVS. Das lohnt sich auch unabhängig von der KI.
  3. Einarbeitung vergleichenNeue Mitarbeitende brauchen Tage, bis sie Termine sicher verschieben. Eine gut eingestellte KI kann das ab dem ersten Tag – das gehört in die Kostenrechnung.

Was kostet das bei diesem Volumen?

1.130 Anrufe im Monat sind bei 3 Minuten je Gespräch rund 3.400 KI-Minuten im Monat – wenn die KI jeden Anruf annimmt. Die günstigsten öffentlichen Tarife bei diesem Volumen (netto, monatliche Zahlung):

AnbieterTarif≈ pro Monat
elunos.aiCore359 €
fonioTeam359 €
VOISAPro433,26 €
telefon.kiAgent496,35 €
TelfoErweitert503 €
Luna (Praxipal) im BeispielIndividuelles Angebotauf Anfrage

Berechnet aus unseren Preisdaten (02.11.2026) für 8 Anbieter, die Zahnarztpraxis ausdrücklich als Zielgruppe nennen und öffentliche Preise haben – Methodik. Bei diesem Volumen lohnt sich fast immer ein individuelles Angebot.

Kosten für Ihren Betrieb berechnen →

Unsere Einordnung

praxipal veröffentlicht keine Preise für Luna; ein Angebot gibt es nach einem Beratungstermin, mit dreimonatiger Probezeit ohne direkte Vertragsbindung. Bei über 260 Anrufen pro Woche – hochgerechnet rund 1.130 im Monat – und 3 Minuten je Gespräch fallen grob 3.400 KI-Minuten an (eigene Schätzung). Die Tabelle unten zeigt, was Anbieter mit öffentlichen Preisen dafür verlangen.

Gerade im Notfall zählt die Einrichtungszeit: Vor der Unterschrift sollte man klären, wie schnell der Anbieter die Anbindung an die eigene Praxissoftware tatsächlich umsetzt.

Der Erfahrungsbericht wurde vom Anbieter praxipal veröffentlicht; die Zahlen sind Angaben des Anbieters bzw. der Praxis und nicht unabhängig geprüft. Wir haben mit keinem der Beteiligten gesprochen und erhalten von keinem Geld.

Häufige Fragen

Wie schnell ist ein KI-Telefonassistent in der Arztpraxis eingerichtet?

In der Praxis Klammerhai war Luna nach rund einer Woche einsatzbereit, der Go-live wird mit zehn Tagen angegeben. Voraussetzung war eine Schnittstelle zur Praxissoftware ivoris.

Kann eine KI fehlendes Empfangspersonal ersetzen?

Sie kann Routineanrufe übernehmen und die Erreichbarkeit sichern – hier nach dem Ausfall von drei Mitarbeiterinnen. Die Praxis nutzt sie für Terminwünsche, Notfälle und allgemeine Fragen.

Was muss die Praxis vor dem Start vorbereiten?

Vor allem die Terminarten im Praxisverwaltungssystem sichten und bereinigen, damit die KI die richtigen Termine bucht.

Quelle: „Erfahrungsbericht - Kieferorthopädie Klammerhai“, praxipal – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.

Umsetzungsbegleitung

Vom Vergleich in den Live-Betrieb – wir richten Ihren KI-Telefonassistenten ein.

Die Software ist schnell gebucht – entscheidend ist, dass der Assistent zu Ihren Abläufen passt. Wir begleiten Sie von der Auswahl bis zum produktiven Einsatz.

  • Anbieterauswahl mit Ihren ZahlenAnrufvolumen, Budget, Datenschutz und Funktionen – wir prüfen die Shortlist und testen sie mit echten Anrufszenarien.
  • Einrichtung & IntegrationRufnummer, Telefonanlage, Kalender, CRM und Weiterleitungen – sauber angebunden.
  • Gesprächsdesign & WissensbasisBegrüßung, Fragen, Eskalation an Ihr Team und FAQ-Wissen, abgestimmt auf Ihre Kundschaft.
  • Go-live, Datenschutz & OptimierungAVV, Testphase, Monitoring der Gespräche und Feinschliff in den ersten Wochen.

Kostenloses Erstgespräch anfragen

Antwort innerhalb eines Werktags. Unverbindlich und kostenlos.